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Hier wurde ich geboren

Dobermannzwinger vom Kloster Kamp

http://www.dobermann-zwinger-vom-kloster-kamp.de/

Ein großes Dankeschön an Familie Pauritsch für die tolle Betreuung.

 


und hier die Webseite meiner Freundin "Nala"

Nalas Welt

 

 

Samstag, 26. Mai 2012

Hallo,

mein Name ist " El-Cooper vom Kloster Kamp" und ich  bin ein Dobermann. Ihr dürft natürlich "Cooper" zu mir sagen. Ich und meine 10 anderen Geschwister haben am 01.11.2011 das Licht der Welt erblickt. Wir und unsere Mama hatten ein schönes warmes Zimmer und ganz tolle Zieheltern.

 

 

 

 

 

 

 

Nach ein paar Wochen durften wir dann nach draußen. Man war das aufregend. Wir spielten im Garten und wenn wir keine Lust mehr hatten, konnten wir uns im Innenbereich ausruhen. Da hing auch immer so ein komisches Teil an der Decke. Wenn man sich darunter stellte, war es mollig warm. Der Tag bestand aus vielen Highlights. Wenn unsere Mama sich lang ausgestreckt zur Seite legte, wussten wir sofort, die Milchbar ist eröffnet. Da war immer richtig was los.

 

 

 

Und dann kam unsere Ziehmama mit zwei riesengroßen Teilen an und stellte diese auf den Boden. Man glaubt es kaum. Da lagen lauter kleine Bröckchen drin und die konnte man auch noch essen.  Ich glaube, daß ich ganz viele davon gegessen habe, weil meine Zieheltern zueinander sagten: " Der dicke wiegt mit 4 Wochen schon 3080gr." Na gut....das mit dem "Dicken" konnte ihnen noch mal verzeihen.

 

 

 

 

 

 

 

Eines Tages, kamen fremde Menschen zu uns. Die hab ich vorher auch schon mal gesehen. Aber da war ich noch so klein, dass es mir egal war, ob da einer mich und meine Geschwister anschaute und streichelte. Jetzt aber war ich schon etwas größer und konnte das Ganze etwas besser einschätzen. Die fremden Menschen standen da und schauten uns an. Die sahen auch was komisch aus. Einer hatte langes dunkles Fell auf dem Kopf und der andere hatte überhaupt kein Fell. Die mit dem langen dunklen Fell fand ich auch direkt sympathisch. OK dachte ich. Sei nicht unhöflich und geh mal hin. Plötzlich fing die Person mit dem langen Fell so komisch an zu quieken, nahm mich auf den Arm und sagte: Ist der süüüß. Klar, als Mann fühlt man sich geschmeichelt und ich begann sofort ihr Gesicht abzuschlecken.

Glaube, da hab ich sie überzeugt. Die beiden spielten mit mir und es hat richtig Spaß gemacht. Nach einiger Zeit musste ich aber wieder schlafen gehen und die beiden Personen gingen mit unseren Zieheltern wieder weg. Schade!

 

 

 

 

 

 

 

 

In den nächsten Tagen mussten wir auch zum " Onkel Doktor". Plötzlich hatter der ein riesengroßes spitzes Teil in der Hand und piekste mich einfach damit. Aber ...ein Mann kennt kein Schmerz und ertrug es tapfer. Der Doc sagte zu unseren Zieheltern, dass wir alle reine Wonneproppen wären. Was auch immer das heißt. Dann fuhren wir wieder nach Hause. Da hörte ich, wie meine Zieheltern sagten: Der Dicke wird am Montag abgeholt. Ich wusste sofort, dass ich mit dieser "Beleidigung" gemeint war.

Der besagte Montag, war nun da. Ich weiß es noch ganz genau. Es war der 26.12.2011. Plötzlich kam unsere Ziehmama in unseren Stall und meinte : So Kleiner, heute beginnt für dich ein neuer Lebensabschnitt. Sie holte mich mit ins Haus und zu meiner Überraschung war die Frau mit dem dunklen langen Fell und der Mann ohne Fell da. Als ich die beiden gesehen hab, hab ich mich riesig gefreut. Nun hieß es Abschied nehmen und meine Reise zu meiner neuen Familie begann.

Auf der Fahrt nach Hause durfte ich auf Frauchens Schoß sitzen. Sie hat mich die ganze Zeit gestreichelt. OK......anfangs hab ich auch mal ein wenig geweint. Aber nur ein wenig. Und ich habe kein Pippi im Auto gemacht!!! Ich wollt's nur erwähnt haben.

Und dann waren wir endlich in meinem neuen Zuhause. Man war das riesig. Zuerst bin ich mal durch den Hof stolziert und dann  ins Haus gelaufen. Dort stand ein tolles Hundebettchen mit Spielsachen. Genau das Richtige für meine Größe. Aber daneben war noch ein anderes Hundebett. Das ist so groß, da hätten meine 10 anderen Geschwister noch mit Platz gehabt. Mein Frauchen beugte sich zu mir runter und sagte: Wenn du mal groß bist, ist das dein Bett. Ich verstand nur noch Bahnhof. Sollte ich etwa ein Mutant sein? Nach diesen aufregenden Stunden musste ich zuerst mal ein Nickerchen machen......bin ja schließlich noch klein. Als ich wach wurde hatte ich so ein komisches Gefühl im Bauch. HUNGER!!! Mein Frauchen hatte mir schon das Essen zubereitet. Es war das gleiche, was ich von meinen Zieheltern her kannte. Nach dem Essen bin ich dann mit Frauchen in den Garten. Musste dort ein kleines Geschäft verrichten und direkt mal alles erkunden. Der Garten ist so riesig, dass ich gar nicht bis ans andere Ende schauen konnte. Aber es wurde ja auch schon dunkel. Spät am Abend baute sich Frauchen auch ein Körbchen neben meinem auf. Das war cool. Ich war nicht alleine. Es wurde ruhig im Haus und es begann die erste Nacht in meinem neuen Zuhause.